Eine Story von Jonsered: Lennart hat keinen Chef ausser sich selbst

Lennart Bring, 72 Jahre alt, organisiert nicht nur das 1.600 Hektar grosse Waldgebiet, sondern leitet auch das ganze Jahr über geführte Ausritte in die schwedischen Berge. Dies ist seine Geschichte.

Fast dreissig Jahre sind vergangen und die Farm sowie die Pferde bedeuten immer noch alles für Lennart Bring. „Wenn Sie 70 Jahre alt sind, 1.600 Hektar Wald bewirtschaftet haben und ganzjährig geführte Ausritte anbieten, dann müssen Sie das, was Sie gerade tun, einfach geniessen.

“Sicher, es ist viel Arbeit, aber es fühlt sich so an, als würde ich es aus freiem Willen machen“, sagt Lennart. Und er fügt noch eine Zeile seiner eigenen Philosophie hinzu: Wenn Sie etwas gerne tun, dann halten Sie auch daran fest.“ 

Lennart lebt mit seiner Frau EvaLis am See Kallsjön in den Bergen im Norden von Schweden. Das beeindruckende Gebirge Åre und die unberührte Wildnis sind ihre nächsten Nachbarn. Sie kamen über die Landwirtschaftsbehörde in den Besitz der Farm, die vollständig auf Empfehlungen beruhte. Zuvor hatten sie über zehn Jahre in den Wäldern rund um Åre gearbeitet.

Pferde in der Familie

Ihre geführten Touren auf Haflingern begannen Sie vor etwa 20 Jahren. Lennart hat sein ganzes Leben lang mit Pferden einschliesslich Rennpferden gearbeitet. Das Interesse seiner Familie an Pferden reicht bis zu seinem Urgrossvater zurück.

“„Haflinger eignen sich ideal für Touren. Sie sind geduldig, ruhig und eignen sich sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Reiter. Sie sind zudem unglaublich stark und daher auch gut für die schwere Forstwirtschaft einsetzbar. Aber am liebsten reite ich sie.“”

Viele Reisegruppen sind nicht das erste Mal bei uns. Durch Mund-zu-Mund-Propaganda hat sich bei den Menschen in der Region herumgesprochen, was für ein erstaunliches Erlebnis und Entspannung zugleich ein Ausritt mit Lennart bedeutet. Bis heute haben mehr als 13.000 Gäste Lennart und EvaLis besucht. Viele unter Ihnen waren natürlich Touristen.

Ein neuer Winterbegleiter

Auf die Frage, was das Beste an dieser Art von Leben sei, antwortet Lennart kurz: „Es ist die Freiheit und dass man keinen Chef hat, ausser sich selbst". 

In den letzten Jahren war der Winter jedoch besonders hart. Normalerweise gibt es hier viel Schnee. Ein Meter, manchmal auch zwei, sind normal. Da das Alter an Lennarts Körper leider auch nicht spurlos vorüber geht, nimmt er die Schneeschaufel mittlerweile auch nicht mehr so gern in die Hand. Das ist einer der Gründe, weshalb die neue Zweistufen-Schneefräse von Jonsered im letzten Winter besonders geschätzt wurde.

“Lennart, der bereits vorher andere Maschinen gefahren hatte, war überrascht, was für ein Unterschied hier zu spüren war. „Manchmal muss man sich einfach Dinge wie diese gönnen, damit man seine tägliche Arbeit erledigen kann. Und ich habe nicht die Absicht, diesen Ort so schnell wieder zu verlassen,“ sagt Lennart abschliessend.

Brand: A working life - Summer